HörDat-Logo
 
 
Sortierung: 
Sendezeitraum:  
Sendung beim:
 
 
 

Veränderungen beim WDR 3 Hörspieltermin 2018

Mit einer Pressmitteilung hat der WDR über Veränderungen beim 19-Uhr-Termin informiert.

Im neuen Jahr wird es auch am Samstag und am Sonntag um 19,04 Uhr Platz für ein bis zu 56 Minuten langes Hörspiel geben. Der gleichlange Termin am Freitag bleibt erhalten.

Da der WDR keinen Sendeplatz für lange Hörspiele hat werden diese nun zerstückelt von Montag bis Donnerstag auf dem 19-Uhr-Termin untergebracht. Beginnend um 19,04 Uhr wird dann dafür etwa 30 Minuten Zeit sein. Hier zeigt sich der WDR generös und schreibt die 30 Minuten nicht fest. Geschnitten wird, wenn es dramaturgisch halbwegs passt. So kann ein Schnipsel auch länger oder kürzer als 30 Minuten sein.

Gleich in der ersten Woche trifft das Los die eigentlich rund 102 Minuten lange Neuproduktion ‚Eingeschlossene Gesellschaft’. Sie wird gedreiteilt.

Die Restzeit bis zu den 20-Uhr-Nachrichten füllt dann ‚WDR Foyer’, ein Appetizer für die um 20,04 Uhr beginnende Konzert-Sendung.





7 Hörspiele mit Autor-Vorname = »Norbert Walter« und Autor = »Peters«

Cavae Tóna - Höhlenton

Autor(en): Norbert Walter Peters
Auch unter dem Titel: Höhlenton (Untertitel)
Produktion: SR 2000 34 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regisseur(e): Stefan Fricke
Komponist(en): Norbert Walter Peters
Inhaltsangabe: Das Hörstück 'Cavae Tóna' ist aus der intensiven Beschäftigung des Autors mit Musik-Archäologie entstanden. Französische Wissenschaftler haben auf ein bestimmtes Resonanzverhalten in einigen Kulthöhlen Frankreichs aufmerksam gemacht: Eine sehr tiefe Männerstimme brachte den Höhlenraum an bestimmten Stellen zum Klingen, es ergaben sich Dreiklang - und auch atonale Tonstrukturen. Bemerkenswert ist, dass diese Resonanzpunkte analog zu bestimmten Bildern an den Höhlenwänden zu finden sind.
So konnte man Zeichnungen von Huftieren dort entdecken, wo sich ein fallender Stein nach Hufgeklapper anhört, oder Darstellungen von Fischen, wo der Steinschlag klingt wie ein fliegender Fisch. In diesem Klangstück schafft der Komponist Norbert Walter Peters eine fiktive Höhlensituation: Ein selbst konstruierter Gesangsresonator aus PVC-Rohren wird im Kopf des Hörers zur Höhle, in der ein Schamane, begleitet von authentischen Feuerstein-Instrumenten, sein Ritual vollzieht.

A sound world for deep male voice, percussion and electronic music. An imagined musico-archaeology of cave spaces, reflecting the composer's interest in palaeolithic cave cults and shamanistic rituals. The resonance of cave spaces (emulated in the studio with a resonator made from PVC tubes) and the echo effects of authentic flint instruments all provide a setting for the shaman-singer to perform. The composer suggests radio listening with eyes closed for a meditative journey to the inner world.
Links: Externer Link Homepage Norbert Walter Peters
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Con'tinuo

Autor(en): Norbert Walter Peters
Produktion: BR 2001 40 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regisseur(e): Norbert Walter Peters
Komponist(en): Norbert Walter Peters
Inhaltsangabe: "Con'tinuo" ist die radiophone Umsetzung einer live aufgeführten Kammeroper für Streicher, Perkussion, Alt und Bariton sowie einen "menschlichen Körper". Instrumentalgeräusche, menschliche Stimmen und ein Körper, der sich hörbar im Raum bewegt, finden sich hier zu einer Musik zusammen. Musikalisch und dramaturgisch geht das Stück auf das Orpheus-Thema zurück. Das Anfangsthema der Arie "Rosa del ciel, vita del mondo" aus der Oper "Orfeo" von Claudio Monteverdi (1567-1643) ist der Ursprung dieser Klangkomposition, die in einem weiten Sinne vom Loslassen des irdischen Körpers erzählt.
Mitwirkende:
Anton Lukoszevieze
Dirk Rothbrust
Ruth Geiersberger
Links: Externer Link Weitere Informationen zu Con'tinuo
Externer Link Homepage Norbert Walter Peters
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

beau son.ge - An Electric Fayerie

Autor(en): Norbert Walter Peters
Produktion: SR 2009 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Sprache: Französisch
Regisseur(e): Jürgen Müller
Komponist(en): Norbert Walter Peters
Inhaltsangabe: Diese (radiophon-)konzertante Komposition von 49minütiger Dauer konfrontiert den Geräuschcharakter von E-Bass, E-Gitarre und Männerstimme mit den Klangeigenschaften von 'Slap-Bass'-Effekten und Perkussion sowie elektronisch verstärkten bzw. elektronisch verfremdeten 'konventionellen' Streich- und Blasinstrumenten. Die Intention geht dahin, Anleihen des Funk-Rock und der Live-Elektronik mit den Denkprozessen im Bereich der Neuen Musik zu verschmelzen. In diesem Sinne bleibt die Komposition kompositorisch fixiert und zusammengefasst unter dem Oberbegriff minimalistischen Strukturdenkens. Gleichzeitig ist das Stück rund 40 Jahre nach dem Tod von Jimi Hendrix eine Art Hommage an die große Künstlerpersönlichkeit der späten 60er Jahre. Als Sprachmaterial wird ein Textfragment von Charles Baudelaire verwendet; Baudelaire ist wie Jimi Hendrix der 'Flaneur' zwischen den Stilrichtungen, außerdem beruft sich dieses Poème in seiner Anleihe auf das Motiv des Herzens, welches eine Art Kernmotiv in der künstlerischen Arbeit von Norbert Walter Peters geworden ist:

Il commande aux moissons de croître de mûrir Dans le coeur immortel qui toujours veut fleurir!

In ihrem unsterblichen Herzen, das immer blühen möchte, befiehlt sie [die Sonne] den Saaten zu wachsen und zu gedeihen.
(Charles Baudelaire, Le Soleil, 1857)
Mitwirkende:
Zuspielband Norbert Walter Peters (Stimme/E-Gitarre/E-Bass)
Live-Aufführung Andrew Sparling (elektrisch modifizierte Klarinette)
Live-Aufführung Anton Lukoszevieze (elektrisch modifiziertes Violoncello)
Live-Aufführung Adrian Kuban-Maruszczyk (slap-E-Bass)
Live-Aufführung Dirk Rothbrust (Perkussion)
Links: Externer Link Homepage Norbert Walter Peters
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

dépôt de beau songe

Autor(en): Norbert Walter Peters
Produktion: DLR 2010 ca. 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regisseur(e): Norbert Walter Peters
Komponist(en): Norbert Walter Peters
Inhaltsangabe: "Die Architektur des Gehirns als Modell für komplexe Stadtstrukturen?" - Dieser Aufsatz des Hirnforschers Wolf Singer hat den Komponisten Norbert Walter Peters zu einer Überlagerung von neuronalen, urbanen und musikalischen Gestalten angeregt.
Die Stadt Paris wird zum Material einer Komposition über das Denken, Erinnern und Vergessen. Texte von Walter Benjamin, Charles Baudelaire und Marcel Proust treffen auf das Sprechen von Menschen, die ihr Sprachgedächtnis teilweise verloren haben. Instrumentalklänge und Stadtgeräusche rhythmisieren die Komposition im Takt neuronaler Schwingungen.
Links: Externer Link Homepage Norbert Walter Peters
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

nota.thión - nach der Flut

Autor(en): Norbert Walter Peters
Auch unter dem Titel: nach der Flut (Untertitel)
Produktion: DLF/Radio France 2005 47 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regisseur(e): Norbert Walter Peters
Lionel Quantin
Inhaltsangabe: Die Komposition "nota.thión" - die "Zeichenschrift" - widmet sich der Erfahrung von Katastrophe und Entropie. Norbert Walter Peters lässt drei Stimmen - einen Greis, ein Kind, eine Frau - aus dem Gilgamesch-Epos zitieren, einer anonymen babylonischen Dichtung, die um 1800 v. Chr. entstanden ist und das Sintflutgeschehen kommentiert.
Peters zitiert ausschließlich altorientalische Sprachen: Akkadisch, Altassyrisch, protoHattisch, Hethitisch, Hurritisch, Altägyptisch, Althebräisch, Arabisch. Sprachen, in denen Worte und Benanntes mitunter noch im Einklang, in gleicher Schwingung sind. Die Komposition lässt sie durch drei Stimmen sprechen und mit dem Violoncello gleichsam in einen Dialog treten.
Mitwirkende:
Bilel Alibert
Mario Haniotis
Nathalie Joly
Daniel Raclot (Violoncello)
Links: Externer Link Homepage Norbert Walter Peters
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

nota.thión - die Klage des reuevollen Herzens

Autor(en): Norbert Walter Peters
Auch unter dem Titel: nach der Flut (Untertitel)
Produktion: BR/SR 2006 48 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Sprache: Vielsprachig
Regisseur(e): Norbert Walter Peters
Christoph C. Stechbart
Komponist(en): Norbert Walter Peters
Inhaltsangabe: Die (radiophon-)konzertante Komposition "nota.thión" konfrontiert die trance-beat-artigen Pattern der Bratsche und die geräuschhafte Tongebung der Bass-Querflöte - die Interpretin sing, haucht und flüstert in das Mundloch der Flöte - mit Kantilenen und signalhaften Einwürfen der Viola d'amore und der Traversflöte. Der Komponist Norbert Walter Peters verwendet drei Textfragmente in altägyptischer, hurritischer und akkadischer Sprache, welche Anschauungen des Herz-Begriffes im evolutionären Prinzip von Leben, Tod und Wiedergeburt widerspiegeln.
Mitwirkende:
Hariolf Schlichtig
Irmela Nolte
Links: Externer Link Weitere Informationen zu nota.thión
Externer Link Homepage Norbert Walter Peters
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

né-tchr - a music story

Autor(en): Norbert Walter Peters
Auch unter dem Titel: A music story (Untertitel)
Produktion: DLR 2002 40 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regisseur(e): Norbert Walter Peters
Komponist(en): Norbert Walter Peters
Inhaltsangabe: Claudio Monteverdis "Favola in Musica" (1607) ist N. W. Peters' Ausgangspunkt für eine archaische Musikgeschichte, in der Sprachfragmente unter anderem aus dem Altägyptischen, dem Baskischen und Hebräischen zu hören sind.
"né-tchr", was nicht von ungefähr wie das englische Wort "nature" ausgesprochen wird, ist die phonetische Umschreibung des altägyptischen Begriffes für Gott. Die erste Hieroglyphe für "Gott" zeigt das Bild eines bandagierten Wurfholzes, eines Bumerangs, der eine surrende Geisterstimme besitzt. Für diese Komposition hat Peters einen Bumerang bauen lassen und hörbar gemacht. Stimmen verkünden zusammen mit dem Wurfholz auf eigene Weise die Botschaft von der Wiedergeburt, sie erzählen von einer Gedankenwelt, die um das Thema Herz und Geist kreist.
Mitwirkende:
Ruth Geiersberger
Bernhard Lüers
u.a.
Links: Externer Link Homepage Norbert Walter Peters
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

7 Datensätze gefunden in 0.013029813766479 Sekunden